Konferenz “Screen Strike. Gender, Medien, Kritik”
10. bis 12. Mai 2012
Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien
ehem. Semperdepot
Lehárgasse 8
1060 Wien
Konferenz “Screen Strike. Gender, Medien, Kritik”
10. bis 12. Mai 2012
Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien
ehem. Semperdepot
Lehárgasse 8
1060 Wien
13.00–14.00 Uhr
CHECK IN
14.00–15.00 Uhr
OPENING
15.00–17.00 Uhr
Blogging, Vlogging, Clipping, Twitting: Feminismen im Web 2.0
Moderation: Jana Herwig
Annabelle Hornung & Tine Nowak
”We can do it? Strickblogs revisited…”
Vom Online-Journal zum Handmade Marketplace
Susanne Holschbach
“This is what a feminist looks like”
Visuelle Strategien feministischer Blogs und Channels
Julia Roth
”New Media, Persistent Inequalities?”
Politiken von Gender und Race im Cyberspace
17.00–18.00 Uhr
PAUSE
18.00–20.00 Uhr
Lynn Spigel
”tv snapshots: an archive of everyday life”
anschl. Buffet
Prospekthof Atelierhaus, Lehárgasse 6
09.00–11.00 Uhr
Humanes und Nicht-Humanes:
Apparate, soziale Maschinen, Gefüge
Moderation: Andrea Seier
Zarifa Schäfer & Jerome P. Schäfer
Der Kino-Apparat als ” kinoapparatom”:
Dziga Vertov, Bruno Latour und die Feministische Filmtheorie
Melanie Letschnig
ApparatChicks! Wo sind die noch nicht da gewesenen Maschinen?
Julia Bee & Stephan Trinkaus
Geschlechter Interferenzen:
eine diffraktionelle Ästhetik des Medialen
11:00–11:15
KAFFEEPAUSE
11.15–13.15 Uhr
Intervenieren, Performieren, Subvertieren: Performativität und postkoloniale Politiken
Moderation: Angela Koch
Gin/i Müller
Queere Possen des Performativen
Theater, Aktivismus und politische Handlungsmacht
Marina Gržinić
Europe: Gender, Class, Race, Media. Entanglement
Nicole Kandioler
Performieren, subvertieren, resignieren: REGRETTERS
(S 2009, Marcus Lindeen) Postfeminismus und Post-Operation
Michaela Ott
Ästhetische Politiken des (Un)Sichtbarmachens
Bettina Frenzel & Lena Rheindorf & Brigitte Theißl & Ulli WeishÜber.morgen, Vor.gestern, Heute.morgen:
Medienaktivismus der Plattform 20000frauen
Raum 11
13.15–14.30 Uhr
MITTAGSPAUSE
14.30–16.30 Uhr
Differenz und Subjektivierung:
(Neu)Positionierungen von Sex und Gender
Moderation: Hedwig Wagner
Marie-Luise Angerer
”Sexuality in the field of vision” – re-vised
Claudia Reiche
Ding der Unmöglichkeit – queeres Unbewusstes?
Medientheoretische Hintergedanken
Michaela Pňačeková
Pandrogyny: Identität als Differenz oder Einheit?
Justin B. Rathke & Michael Fürst
Trans*_Homo. Von lesbischen trans* Schwulen
und anderen Normalitäten
Raum 11
16.30–16.45 Uhr
KAFFEEPAUSE
16.45–18.45 Uhr
Miss-Repräsentationen
Moderation: Brigitte Mayr
Barbara Eder
”Gespenster!” – Der Aufstand der Un/sichtbaren
Sarah-Mai Dang
”Am I dumb or something?”
Geschlechterdifferenzen und Filmerfahrung
Eva Flicker
Striking Fashionable Power on Screens:
zur Visualisierung von Geschlecht und politischen Eliten
Nadine Sanitter
”Like men – only better” – Möglichkeiten und Grenzen kritischer Geschlechterrepräsentationen in Slash-Fanfiction
18.45–20.00 Uhr
PAUSE
20.00–22.00 Uhr
Tatjana Turanskyj EINE FLEXIBLE FRAUOmeU (D 2010)
Moderation: Sabine Nessel
ab 22.00 Uhr
Party / Diskurs-Performance im brut Karlsplatz
Musik: queeres DJane Kollektiv QUOTE
DEAR LADIES, THANK YOU von Ana Čigon, Performance / Video
10.00–12.00 Uhr
Yes, we can’t – Strategien der Verweigerung
Moderation: Andrea B. Braidt
Maja Figge
Nicht integrierbare Wut? Zur filmischen Figuration der Verweigerung
Katja Rothe
Depressionen oder: ”Why do people stay attached to lives that don’t work?”
Anja Michaelsen
”Critical without consciousness”
Das Sentimentale als kritische Form
12.00–12.15 Uhr
KAFFEEPAUSE
12.15–14.15 Uhr
AutorInnenschaftschaft – Lektüren – Agency!
Moderation: Sabine Nessel
Monika Bernold
”I Am an Ox, I Am a Horse, I Am a Man, I Am a Woman”
Authorship und Agency in Filmporträts über Filmemacherinnen
Tanja Prokic
Kant, Foucault und Tarantino – Critique goes pop
Ján Demčišák
Wenn das Begehren liest …
Ulrike Bergermann
Sehen ohne Geländer. Philosophische Einbildungskraft und Kritik der Bilder
Jenseits der Vervielfältigung von Gender-Normen
Moderation: Doris Guth
Skadi Loist & Jan Pinseler
Queer Media Studies
Brigitte Theißl & Betina Aumair
Pornografie und Pornografisierung als Herausforderung für Medienwissenschaften und Gender Studies
Jennifer Eickelmann
Performativität 2.0 – Möglichkeiten und Grenzen widerspenstiger Videos auf YouTube
14.15 Uhr
ABSCHLUSSDRINK
Gender, Medien, Kritik
10. – 12. Mai 2012 Wien
Tagung der Arbeitsgruppe „Gender & Medien“ der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM)

Was kommt nach dem Postfeminismus in Gender Studies und Medienwissenschaft?
Welche Befunde lassen sich an der Schnittstelle medialer und geschlechterpolitischer Ordnungen aktuell ausmachen? Welche Rolle spielen Begriffe wie „Ermächtigung“, „agency“ und „choice“ in der aktuellen Medien- und Populärkultur?
“Eine flexible Frau” ist der Eröffnungsfilm. Was k(ein) Zufall ist.
Und demnächst hier das ganze Programm!
Der Equal Pay Day wurde in England gegründet, um auf die Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern aufmerksam zu machen.
Statistisch gesehen verdienen Frauen ca. 23-25 % weniger als Männer.*
Der Equal Pay Day markiert diese Differenz anschaulich: eine Frau muss 23-25% mehr arbeiten, um dasselbe zu verdienen wie ein Mann. Um also für das Jahr 2010 die derzeitige Lohndifferenz von 23-25 % Prozent auszugleichen, müssten Frauen bis zum 25. März 2011 arbeiten.
* Warum verdienen Frauen weniger als Männer?
1. Sie bekommen tatsächlich weniger Lohn für die gleiche Arbeit. Dieser Fakt wird gerne verleugnet.
2. Sie arbeiten häufig in “Frauenberufen”. Frauenberufe werden und wurden traditionell schlechter entlohnt. Modern ausgedrückt kann man auch Niedriglohnsektor dazu sagen.
3. Sie arbeiten häufig Teilzeit und in Bereichen mit wenig Aufstiegschancen.
Annunciati i vincitori della 23° edizione di Sguardi Altrove Film Festival.
Per il Concorso “Nuovi Sguardi” la Giuria composta da Paola Zonca, Giorgio Simonelli, Marta Cagnola ha attribuito il premio al film
“The Drifter” di Tatjana Turanskji
con la seguente motivazione: Il film di Tatjana Turanskyj affronta un tema molto importante nella società occidentale contemporanea, quello della ricerca di lavoro, della disoccupazione e sottoccupazione giovanile. Si tratta di una narrazione già sviluppata in altre occasioni dai media e dal cinema in particolare. Ma “The Drifter” lo fa in maniera molto originale, tralasciando le rappresentazioni naturalistiche e i toni melodrammatici diffusi in altri lavori, per puntare sul rigore e sull’astrazione che si manifestano nella costruzione narrativa e nelle immagini, dove i paesaggi urbani, gli ambienti e i volti spiccano per il loro valore simbolico.